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Anlass unserer Spendenaktion

Das Jahr 2020 sollte ein besonderes Jubiläum für unser traditionsreiches Familienunternehmen werden. Denn in diesem Jahr waren unterschiedliche Jubiläen oder Verabschiedungen geplant und vorgesehen.

Z.B. das 150-jährige Bestehen des Unternehmens, das 25-jährige Betriebsjubiläum unserer Geschäftsführerin Frau Winterberg, die Verabschiedung von Mitarbeitern in den Ruhestand nach ununterbrochener 39-jähriger bzw. 46-jähriger Tätigkeit für den Betrieb. Leider ist mit dem Corona-Virus alles anders gekommen. Alle Veranstaltungen sind abgesagt und werden bis die Pandemie überwunden ist, auch nicht durchgeführt. Für uns, die Mitarbeiter in der dritten Generation beschäftigen, sind diese Ereignisses etwas ganz Besonders und ein „Nachholen“ ein sehr schwacher Trost und nicht dasselbe.

Dieses Jahr war und ist ein kräftezehrendes Jahr für das Unternehmen und die Beschäftigten. Die Ereignisse zwangen und zwingen uns weiterhin, tagesaktuell auf Entwicklungen zu reagieren, die wir in unseren bis dahin vorliegenden Pandemieplänen so nicht vorhersehen konnten.

Bei der Beschaffung der zeitweise nicht mehr erhältlichen Verbrauchs- und Desinfektionsmittel, zahlte sich die sehr gute und langjährige Partnerschaft mit unseren Lieferanten aus, so dass wir zu jeder Zeit die Reinigung und mögliche Desinfektion bei unseren Kunden sicherstellen konnten. Auch konnten wir alle Kunden mit den notwendigen Verbrauchsmaterialien versorgen.

Letztendlich betrachten wir uns als Teil des Kunden und sind es auch. Wenn diese Kunden das Geschäft einschränken oder schließen müssen, sind wir natürlich ebenso davon direkt betroffen.

Trotzdem sehen wir tagtäglich durch unsere Tätigkeit, dass die Kinder am meisten durch die Krise leiden. Plötzlich fällt die Schule aus. Man darf seine Freunde nicht mehr sehen, es gibt keine Kinobesuche oder Feiern. Man soll sich plötzlich und sofort auf Homeschooling einrichten. Täglich gibt es andere Informationen und zu Hause belasten die Sorgen der Eltern. Mit Maske oder doch einschränkt in der Klasse oder doch anderes in der Schule des Freundes? Tatsache ist, dass die Pandemie ganze Branchen stilllegt, aber wir sehen, dass die, die keine Stimme haben übersehen werden. Die Kinder.

Daher hat sich Frau Winterberg entschlossen, da Hilfe gerade in den schlechten Zeiten notwendig ist, den Kindern direkt und spürbar zu helfen.

Kinderhaus St. Michael

Für uns „naheliegend“ (im doppelten Sinn) war, dass uns bekannte 135-jährige Kinderhaus St. Michael zu fragen, was sie als kurzfristige Hilfe benötigen.

Als sie uns berichtet haben, dass die Pandemie sie mit dem Homeschooling überrascht hat und nicht genügend Tablets für alle Kindergruppen zur Verfügung stehen bzw. an der digitalen Bildung gearbeitet wird, stand für Frau Winterberg fest, dass JEDES KIND im Kinderhaus ein eigenes Tablet bekommen muss, da sie bereits schon ohne Virus mit einem schlechteren Start im Leben zurechtkommen müssen.

Damit sich das Kinderhaus auf die pädagogische Arbeit konzentriert und nicht auf den technischen Einkauf, wird A. H. Winterberg kurzfristig und den Anforderungen entsprechend die Tablets besorgen.

Da die Kinder auch „sicher“ arbeiten sollen, haben wir sofort unseren mittelständischen Partner gefragt, der als IT-Spezialist für große Firmen deutschlandweit tätig ist. Dieser hat sofort zugesagt, das Kinderhaus nach dem Erhalt der Tablets KOSTENLOS zu beraten, zu schulen und die IT-Infrastruktur einzurichten.

Damit die digitale Bildung abgeschlossen wird, werden weitere Investitionen notwendig sein. Deshalb bitten wir alle Wuppertaler Unternehmen und Bürger dem Kinderhaus St. Michael auch mit einem kleinen Beitrag zu helfen, um den Kindern die optimale Lernmöglichkeit in der Pandemiezeit zu ermöglichen. Die Zeit, die jetzt für den Zugang zur Bildung nicht genutzt wird, kann morgen nicht mehr nachgeholt werden.

Freiwillige Feuerwehr Wuppertal-Uellendahl

Neben dem Kinderhaus, war uns als langjähriges Mitglied des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Uellendahl klar, dass wir auch hier ein Zeichen setzen wollen. Gerade bei Jugendlichen, die sich ehrenamtlich für das Gemeinwohl engagieren und somit den Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehr und damit auch zukünftig den Schutz aller Bürger sicherstellen.

Der Löschzug Uellendahl, der sich vor 126 Jahren gegründet hat, wird bereits seit 25 Jahren durch die Mitglieder des Fördervereins unterstützt und zeigt damit wie stolz der Stadtteil auf die ehrenamtliche Tätigkeit der Mitglieder ist.

Seit 28 Jahren besteht auch die Jugendabteilung, die dieses Jahr durch Corona keine Übungsdienste und keine Ausflüge mehr hatte, bzw. ein Treffen gar nicht oder eingeschränkt möglich war. Aufgrund der kleinen Wache hat es der Nachwuchs schwer, da sie keine eigenen Räume und Rückzugsmöglichkeiten haben. Deshalb konnte 2015 nur ein Gartenhaus zur Verfügung gestellt werden, welches gerade von den Jugendlichen in Eigenregie umgebaut wird und auch dies durch Corona stockt.

Nachdem wir auch hier als erstes gefragt haben, was benötigt wird, hat man uns um Einsatzlampen für die Jugendlichen gebeten. Dies haben wir sofort zugesagt und uns um eine Auswahl geeigneter Lampen gekümmert. Die Qual der Wahl hat nun der Löschzug, um den Rest kümmern wir uns. Auch dies ist für uns nur ein Anfang, weil das eigentliche Problem die Platznot und der mangelnde Rückzug für den Nachwuchs in der kleinen Wache ist. Hier möchten wir mit unserem Beitrag helfen, einen Treffpunkt unabhängig der Besetzung der Wache zu ermöglichen.

Vieles im Leben kann man nicht alleine stemmen und daher bitten auf diesem Wege auch hier alle Wuppertaler Unternehmen und Bürger auch mit einem kleinen Beitrag dem Löschzug Uellendahl zu helfen. Denn in der Gemeinschaft schafft man vieles.

Da aber Geld und Ausrüstung nicht alles ist, wollten wir gerade die Motivation und das Gemeinschaftserlebnis des Feuerwehr-Nachwuchses fördern und ihnen damit eine besondere Freude machen.

Zusammen mit der Präventionsabteilung der Berufsgenossenschaft Bau ermöglichen wir im Arbeitsschutzzentrum der BG Bau in Haan, den Jugendlichen das Prüfzentrum zu besuchen, wo Persönliche Schutzausrüstung z.B. Feuerwehrhelme getestet und zertifiziert werden.

Des Weiteren wird eine Technische Aufsichtsperson eine Schulung zu den unterschiedlichen Sicherheits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen im Bauhandwerk geben. Z.B. der Arbeitsplatz auf dem Gerüst, auf dem Dach oder ein Überblick und Auszug über die Fachschulungen, die in Haan absolviert werden z.B. Retten aus Höhen und Tiefen oder Arbeiten unter Tage in Druckluft. (…….....nach der sicheren Wiedereröffnung des Schulungszentrums und Einhaltung des Hygienekonzeptes.)

v.l.n.r.: Herr Reiner Massow (Einrichtungsleiter/Geschäftsführer Kinderhaus St. Michael); Frau Jana Winterberg (Gebäudereinigermeisterin, Dipl.-Betriebswirtin); Herr Jan Bramstedt (Oberbrandmeister FFW Uellendahl); Herr Wolf-Dieter Fochler (1. Vorsitzender des Fördervereins FFW Uellendahl)

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